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Russisches Wirtschaftswunder Russisches Wirtschaftwunder Allgemeine Marktdaten Wie der Phönix aus der Asche hat Russland in den letzten Jahren einen erstaunlichen Wirtschaftsaufschwung erlebt. Wachstumsimpulse kamen zum einen aus den immensen Einnahmen durch den Export von Rohöl und Erdgas sowie aus Rohstoffund Metallurgiegeschäften. Russland ist weltweit größter Produzent von Erdgas und zweitgrößter von Erdöl und verfügt über bedeutende natürliche Ressourcen. Zum anderen gewannen in jüngster Zeit der starke Binnenkonsum und der rapide Anstieg der Investitionen zunehmende Bedeutung als treibende Wachstumskräfte. Devisenreserven Russlands (in Mrd. USD) Quelle: Rosstat – Russischer Staatlicher Dienst für Statistik Russland produzierte große Haushaltsüberschüsse und verstand es, seine Finanzmittel weise zu nutzen. Das Land baute nicht nur seine externen und internen Schulden ab, sondern gehört jetzt zu den Ländern der Welt mit den größten staatlichen Reserven, mit einem großen Abstand vor den USA und den EU-Ländern. Die Gold- und Devisenreserven betragen inzwischen über 320 Milliarden Euro und sind viermal größer als das für die Stabilität des heimischen Finanzsystems notwendige Minimum. Zudem wurden Gewinne aus dem Energieexport teilweise einem Stabilisierungsfonds zugeführt. Ein zusätzlicher Stützpfeiler, wodurch Russland in Zukunft finanziell freier agieren kann. Die großen Staatsfonds
Auf politischer Seite haben frühere Reformmaßnahmen gegriffen, Staatsinteressen wurden gebündelt und dem Wirtschaftswachstum wurde höchste Priorität eingeräumt. Durch Steuerreformen, eine Konsolidierung des Bankensystems und zukunftsorientierte Entwicklungsprogramme wurden günstige Rahmenbedingungen für den Aufschwung geschaffen. Ein Ergebnis dieser Fortschritte sind gute Bewertungen Russlands in Länderratings (S&P: BBB+ stabil, Moody’s: BBB2 stabil, günstigere Hermes-Einstufungen) und der große Zustrom von internationalen Investoren und Unternehmen. Besonders eindrucksvoll spiegeln die Wachstumszahlen die wirtschaftliche Situation wider. Russland verzeichnete in den letzten Jahren einen stabilen durchschnittlichen Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von über 6 % p.a. und sogar von 8,1 % im vergangenen Jahr. Im Vergleich dazu liegen die BIP-Wachstumsraten 2007 für die Eurozone bei 2,6 %, für die USA bei 2,1 % und für Japan bei 1,9 %. Der Immobilienmarkt, der derzeitige Schwerpunkt im Portfolio des Investmentfonds ADCIRCULUM Ziel 20+, wies sogar 21,3 % Wachstum auf. Top-8-Länder bei den Währungsreserven: Russland (exkl. Goldreserve) steht heute auf dem 3. Platz
weltweit Quelle: BÖRSE Magazin 52/07 Starker jährlicher Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt in Russland Quelle: bfai, Bundesagentur für Außenwirtschaft Ein dynamischer Binnenmarkt gibt der Wirtschaft weiteren Auftrieb. Im vergangenen Dezember hat der Inlandshandelsumsatz Russlands erstmals 330 Mrd. Euro überschritten. Zur Zeit steigen die Handelsumsätze um 15,6 % p.a.. Teilweise werden bereits höhere Wachstumsraten in anderen Sektoren als im Öl- und Erdgasbereich erzielt. Gute Werte zeigen z.B. die Immobilienbranche, Dienstleistungen und Kommunikation. Einkommenssituation Steigende Einkommen und ein Binnenkonsum, der auf Hochtouren läuft In den vergangenen acht Jahren, der Ära Putins, haben sich die Realeinkünfte der Bevölkerung verdoppelt. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR entwickelte sich zunehmend eine solide Mittelschicht als Basis der Gesellschaft. Laut dem russischen Ministerium für Wirtschaftsentwicklung hat die Mittelschicht in den vergangenen zwei Jahren um circa 20 % zugenommen. Die entstandene Kaufkraft sorgt für einen jährlichen zweistelligen Zuwachs beim Privatkonsum. Auch im deutlichen Anstieg der Importe wird der neue Wohlstand sichtbar und nicht zuletzt gehört heute für viele Russen ein modernes Auto, ein eigenes Haus und Auslandsreisen zur Selbstverständlichkeit. In den wachsenden Branchen Handel, Telefon und Transport wird in Moskau gegenwärtig ein durchschnittlicher Nettolohn von 1.000 Euro monatlich bezahlt, bei gleichzeitig schnell steigender Tendenz. Das Einkommenswachstum beträgt 12,6 %(Januar – Oktober 2007) im Vergleich zum Vorjahr. Natürlich gibt es regionale Unterschiede, aber der generelle Trend gilt für das ganze Land. Ein wichtiges Detail zur richtigen Interpretation der Haushaltseinkommen in Russland ist vielen Westeuropäern oft nicht bewusst. Nach dem Ende der sozialistischen Ära erhielten alle russischen Staatsbürger das Recht, ihre selbstgenutzte Wohnfläche, die bis dahin Staatseigentum war, kostenlos zu erwerben. Dies bedeutet, dass der überwiegende Teil heute in Eigentumswohnungen lebt und keine Mietausgaben hat. Im Unterschied dazu reißt die Mietzahlung in anderen europäischen Ländern nicht selten ein großes Loch in die Haushaltskasse. In Russland ist es heute noch üblich, dass mehrere Generationen gemeinsam in einer Wohnung leben und zum Haushaltseinkommen beisteuern. Die so zusammengelegten Ersparnisse sorgen dafür, dass den russischen Bürgern immer mehr Geld zur Verfügung steht. Russlands Güterimport und Güterexport steigen Quellen: Daten aus BOFIT, Rosstat – RussischerStaatlicher Dienst fürStatistik, Russische Zentralbank Der Wirtschaftsboom lässt die Arbeitslosenquote in Russland sinken ILO Daten, Quellen: bfai, Rostat Auslandsinvestitionen Ein zusätzlicher Auftrieb für die Wirtschaft Beispieltext Der Zufluss ausländischer Investitionen in die russische Wirtschaft nimmt mit jedem Jahr deutlich zu. Und das aus gutem Grund: Die durchschnittliche Investitionsrendite in Russland ist eine der höchsten weltweit. Außerdem zieht das enorme Wachstumspotential dieses aufstrebenden Landes mit seinem erheblichem Erneuerungsbedarf internationale Investoren an. Russland stellt den Investoren, zusammen mit den anderen BRIC-Ländern eine beinahe unbegrenzte Marktkapazität zur Verfügung. Da wundert es nicht, dass Russland von internationalen Investoren als eines der attraktivsten Investitionsziele angesehen wird. Immobilienmarkt: Investment Potenzial der BRIC Länder Quelle: SHIVA Capital GmbH Der Kapitalzufluss in Russland ist enorm. In den ersten sechs Monaten 2007 verzeichnete das Russische Statistikamt einen Anstieg der gesamten Auslandsinvestitionen um 240 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 26,3 % davon sind Direktinvestitionen. Die größten ausländischen Investitionsvolumina stammen u.a. aus den Niederlanden (19,1 %), Luxemburg (16,3 %), Großbritannien (10,8 %), Deutschland (5,7 %), USA (4,2 %), Frankreich (3,7 %) und der Schweiz (3,3 %). Zu den attraktivsten Investitionszielen gehören produzierende Industrien, Großhandel, Rohstoffgeschäfte, Immobilienentwicklung, Dienstleistungen, Logistik, Finanzen, Bau, Land- und Forstwirtschaft. |
Russischer Immobilienmarkt Russischer Immobilenmarkt Vom derzeitigen Boom in Russland profitiert insbesondere der stark wachsende Immobilienmarkt. In diesem attraktiven Umfeld agieren die Beteiligungsunternehmen des Fonds ADCIRCULUM Ziel 20+ GmbH & Co. KG. |